Görlitz (Gorlitia)

Görlitz ist die östlichste Stadt Deutschlands, Kreisstadt des Landkreises Görlitz im Freistaat Sachsen und größte Stadt der Oberlausitz. Sie liegt an der Lausitzer Neiße, die seit 1945 die Grenze zu Polen bildet. Die Grenze trennte die östlichen Stadtteile auf der anderen Seite des Flusses ab. Diese Stadtteile bilden jetzt eine eigenständige polnische Stadt, die Zgorzelec heißt.

Görlitz blieb im Zweiten Weltkrieg von Zerstörungen fast völlig verschont. Die historische Altstadt blieb erhalten: An ihren Häusern erkennt man alle wesentliche Phasen der mitteleuropäischen Baustile (Spätgotik-, Renaissance- und Barockbürgerhäuser). Umgeben ist die Altstadt von ausgedehnten Gründerzeitvierteln. Mit über 4000 großteils restaurierten Kultur- und Baudenkmalen wird Görlitz oft als das flächengrößte zusammenhängende Denkmalgebiet Deutschlands bezeichnet.[5] Dieses besondere Stadtbild machte Görlitz zu einem beliebten Filmdrehstandort, weshalb es auch „Görliwood“ genannt wird.

Den Schlaraffen in Görlitz ging es leider während des NS-Regimes und der DDR-Zeit nicht anders als vielen anderen Schlaraffenreichen: es wurde aufgelöst und war damit faktisch nicht mehr existent. Erst mit der Wiedervereinigung Deutschlands wuchs langsam wieder schlaraffisches Leben in der Stadt an der polnischen Grenze. Und heute lebt die Schlaraffia wieder - hier gibt es mehr Informationen: hier klicken


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