Meiningen (Meinunga)

Meiningen ist eine Kreisstadt und Kulturstadt im fränkisch geprägten Süden Thüringens.

Meiningen übt die Funktion eines Mittelzentrums aus und ist als Mittelstadt die größte Stadt im Landkreis Schmalkalden-Meiningen. Sie ist das Kultur- und Justizzentrum Südthüringens sowie ein bedeutendes wirtschaftliches Zentrum der Region. Die Erfüllende Gemeinde Meiningen hat 27.844 Einwohner.

Meiningen liegt an der Werra, besitzt im Stadtzentrum ausgedehnte Parkanlagen und zahlreiche klassizistische Bauwerke. Die noch von den mittelalterlichen Wassergräben der einstigen Stadtbefestigung umschlossene historische Altstadt wird von einem eklektizistischen Stadtviertel und Fachwerkbauten sowie Bürgerhäusern geprägt.

Meiningen wurde als fränkisches Königsgut gegründet und 982 erstmals urkundlich erwähnt. Ab 1008 gehörte es über ein halbes Jahrtausend zum Hochstift Würzburg und entwickelte sich wegen seiner günstigen Lage bald zur bedeutendsten Stadt im heutigen Südthüringer Raum. Diese Position konnte sie ab 1583 als Verwaltungssitz des Henneberger Landes und ab 1680 als Haupt- und Residenzstadt des Herzogtums Sachsen-Meiningen bis in das 20. Jahrhundert behaupten.

Die Schlaraffen gründeten hier schon relativ früh ein Reych, das allerdings wie viele andere schlaraffische Reyche "untergegangen" ist - sprich: es wurde durch politische Mächte aufgelöst und konnte auch in der DDR-Zeit nicht überleben. Inzwischen ist in der schönen Stadt wieder ein reges schlaraffisches Treiben zu vermelden - die Meinunga ist gegründet worden und sippt fröhlich. Hier gibt es mehr Informationen: hier klicken


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